5 Dos in der B2B-Video-Kommunikation

4 Min. Lesezeit  ·  
Oliver Schwamb
9. April 2016

Das Medium Online-Video ist auch im B2B-Marketing nicht mehr wegzudenken. Gründe dafür gibt es viele: Mehr als 65% leitender Angestellter, zum Beispiel, klicken sich nach einem B2B-Video zum Absender des Videos durch. Warum? Video vermag es komplexe oder schwer greifbare Themen, wie die Cloud oder Industrie 4.0, einfach und leicht verständlich darzustellen. Doch ein wirklich erfolgreiches B2B-Video erschafft nur, wer die fünf folgenden Schritte beachtet.

 

1. B2B-Videos richten sich nicht an Unternehmen

Es mag paradox klingen, doch die Videokommunikation sollte sich nicht an Unternehmen richten. Stattdessen muss es sich an Menschen richten. In jedem Unternehmen sind es Menschen, die Entscheidungen treffen. Wer mit einem B2B-Video überzeugen und einen Lead generieren will, muss also den Menschen im Unternehmen ansprechen.

 

2.Kommunikationsziel und KPIs definieren

Bevor ein Video erfolgreich sein kann, muss klar sein, was Erfolg heißt. Noch vor Auftragsvergabe sollte die Frage stehen, was mit dem Video erreicht werden soll. Welches Kommunikationsziel verfolgt das B2B-Video? Von Conversion zur Website über Lead-Generierung bis hin zum direkten Verkauf von Produkten ist hier alles denkbar. Anschließend müssen die entsprechenden Kennzahlen festgemacht werden. Sie dienen nach Produktion des Videos als Werkzeug, um den Erfolg der Kommunikationsmaßnahme zu überprüfen.

 

3. Video-Seeding planen

Ein Video kann noch so gut auf die Zielgruppe abgestimmt sein und perfekt auf das Kommunikationsziel einzahlen, wenn es niemand sieht, wird es nicht erfolgreich. Deshalb muss schon bevor ein Video in Auftrag gegeben wird, klar sein, wie das Video vertrieben werden kann. Ein Newsletter ist hier schon guter Anfang – übrigens Newsletter haben eine höhere Öffnungsrate von 19%, wenn das Wort „Video“ im Betreff erscheint und Newsletter mit einem Video generieren um 65% mehr Klicks. Neben einem Newsletter gibt es noch viel mehr Seeding-Möglichkeiten für das Video: Von der eigenen Website über YouTube und Facebook und die Bewerbung auf diesen durch Ads bis hin zur Positionierung in entsprechender Fachliteratur.

 

4. Informationen als Geschichte erzählen

Mit jedem B2B-Video sollen Informationen vermittelt werden: Wie funktioniert eine Lösung konkret? Welche Vorteile bringt die Lösung für den Zuschauer?

Diese Informationen sollten aber dem Menschen gerecht präsentiert werden: Eine bloße Aufzählung von Fakten ist uns als Menschen nicht ansprechend genug. Über Jahrhunderte haben wir gelernt, Informationen in Form von Geschichten aufzunehmen. Dabei haben sich Erzählmuster aufgezeigt, die für unsere Aufmerksamkeitsspanne besonders förderlich sind. In einem B2B-Video sollten Informationen also in Form einer Geschichte präsentiert werden, damit der menschliche Nutzer, diese am besten aufnehmen kann.

 

5. Weniger ist mehr (und ein Grund sich bei Ihnen zu melden)

Sieht ein Nutzer ein Video, das ihm alles erklärt, bleibt ihm die Wahl: „Will ich diese Lösung, oder nicht?“ In diesem Fall fehlt dem Sender die Möglichkeit, noch weiter in diesen Entscheidungsprozess einzugreifen und ihn zu steuern. Sieht er aber ein Video, das ihn interessiert, aber nicht alle Fragen beantwortet – also bewusst ein paar Lücken zu Details lässt – hat der Nutzer einen Grund, sich beim Sender zu melden. So entsteht ein Lead, dessen Entscheidungsprozess noch aktiv mitgestaltet werden kann.

 

Beachtet man diese fünf Schritte, steht der Produktion eines erfolgreichen B2B-Videos nichts mehr Weg. Und damit öffnet sich das Tor in eine Welt, in der 54% der leitenden Angestellten Videos (mindestens einmal wöchentlich) mit ihren Mitarbeitern teilen.

 

 

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